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Nachtrag aus Büchel

veröffentlicht am 30.08.2018 um 19:35:09

Am 7. Juli waren Mitglieder der Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg mit in Büchel, um gegen die dort stationierten Atomwaffen der USA zu protestieren. 

Hier nun als Nachtrag ein kurzer Bericht:

Christliche Gruppen protestierten friedlich am Fliegerhorst Büchel/Eifel



Auf diesem Fliegerhorst werden immer noch 20 US-amerikanische Atombomben vermutet. Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche forderten am ersten Jahrestag des internationalen Atomwaffenverbots, am 7. Juli 2018, die Bundesregierung auf, diese Vereinbarung e n d l i c h zu unterzeichnen ! Auch die 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete internationale “ Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)“ schloß sich dieser Forderung an.

Auf dem Fliegerhorst Büchel proben Bundeswehrsoldaten mit Tornado Flugzeugen Atombomben ins Ziel zu transportieren und abzuwerfen.

Die zentrale Predigt dieses Tages hielt der Friedensbeauftragte des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland Renke Brahms. Seine Botschaft und Forderung: „ Wir wehren uns gegen ein‘ Weiter So ‘ auf dem Weg der atomaren Abschreckung und Aufrüstung durch Modernisierung dieser schrecklichen, unvorstellbar zerstörerischen Massenvernichtungswaffen“.

Neben weiteren Kirchenvertretern wiesen auch Biologen, Physiker und andere Friedensaktive, wie der Programmdirektor des ökumenischen Rates der Kirchen für Friedensförderung, Jonathan Frerichs/ Genf, auf die schrecklichen Folgen einer durch Atombomben zerstörten Welt hin. Ferner wurden Petitionen zur Abschaffung dieser Waffen an Bundesregierung und Kanzlerin Merkel verfasst, unterzeichnet und abgeschickt.

Sigmar Gleiser


Themen: Sonstiges